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Atmung ist Kraft und Energie. Die Atmung kennzeichnet den Anfang und das Ende unseres Lebens. Das gesamte Dasein eines Menschen kann im Prinzip als die Summe aufeinander folgender Atemzüge angesehen werden.
Die Atmung ist ein Gut von unschätzbarem Wert, das es zu bewahren gilt. Sie ist für die Versorgung des gesamten Organismus mit Sauerstoff zuständig. Die menschliche Zelle benötigt zur Deckung ihres Energiebedarfs eine ständige Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff. Für eine funktionierende Sauerstoffversorgung und Energiegewinnung sind daher 3 Voraussetzungen erforderlich:
1. Funktionieren von Atemantrieb und Atemmuskulatur;
2. Eine intakte Gasaustauscheinheit (Lungenparenchym);
3. Ein ausreichender Sauerstofftransport durch Blut und Kreislaufsystem.
Wenn eines dieser drei Antriebsräder gestört ist, z.B. durch Krankheit oder Verletzung, kann der ganze Motor Atmung nicht mehr richtig funktionieren.
Dies hat außerdem zur Folge, dass die funktionierenden "Antriebsräder" übermäßig belastet werden. Die Unterstützung der Atmung mit einem Beatmungsgerät kann notwendig werden.
In einigen Fällen ist eine Unterstützung mit einem Beatmungsgerät nur für einen begrenzten Zeitraum erforderlich, manchmal jedoch bis ans Lebensende.
Mit Hilfe der maschinellen Beatmung kann die Atemmuskulatur teilweise oder vollständig ersetzt werden. Insbesondere Patienten mit einer schweren chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) steigern hierdurch sowohl Lebensqualität als auch Lebensquantität.
Die chronisch
obstruktive Bronchitis zählt
zu den häufigsten chronischen
Erkrankungen in Deutschland.
Trotz verbesserter medikamentöser
Behandlungsstrategien, Physiotherapie
und Sauerstoff-Langzeittherapie
ist die Prognose bei mittelschwerer-
oder schwerer COPD nur wenig
vebessert worden.
Kernproblem ist die chronische
Entzündung und Verengung
der kleinen Atemwege, welche
die Atemarbeit wesentlich erhöhen.
Begleitend entsteht häufig
ein Lungenemphysem aufgrund
der Verkleinerung der Gasaustauschfläche,
was die Atemarbeit ebenfalls
erhöht. Die Patienten leiden
im fortgeschrittenen Stadium
unter einer Atempumpeninsuffizienz.
Das Beatmungsgerät kann
hier zumindest einen Teil der
Atemarbeit übernehmen.
Die Zahl der Patienten mit häuslicher
Beatmung steigt kontinuierlich.
Die wahrscheinlich größte
Gruppe dieses Kollektivs stellen
die COPD-Patienten dar, aber
auch Patienten mit neuromuskulären
Erkrankungen (Myopathien, ALS,
Dystrophien, SMA) sowie Patienten
mit Kyphoskoliosen werden zunehmend
mit Heimbeatmungsgeräten
versorgt. Gerade in der Behandlung
der COPD-Patienten haben Studien
der letzten Jahre gezeigt, dass
es sinnvoll ist, die Patienten
mit der sogenannten nicht-invasiven
Beatmung zu therapieren. Bei
dieser Beatmungsform findet
eine mechanische Unterstützung
der Atmung ohne Intubation und
ohne direkten Zugang zur Lunge
statt. Die nicht-invasive Überdruckbeatmung
kann über Gesichts-, Mund-
oder Nasenmaske durchgeführt
werden. Der Patient kann sich,
soweit es seine körperlichen
Möglichkeiten zulassen,
weitestgehend selbständig
beatmen.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung
in der Beatmungstechnologie
ermöglicht die individualisierte
Therapie während des gesamten
Krankheitsverlaufs.
VIVISOL setzt dabei auf ein
umfassendes Angebot an Beatmungsprodukten.
Wir legen Wert auf höchste
Qualität, die von namhaften
Herstellern weltweit geliefert
wird und perfekt auf unsere
Systeme zur Sauerstofftherapie
und Fernüberwachung abgestimmt
ist. Unser Angebot im elektromedizinischen
Bereich wird vervollständigt
durch Diagnosegeräte wie
Pulsoximeter, Polygraphen, Kapnographen,
sowie kardiorespiratorische
Monitore auch für den Bereich
der Neonatologie.
Mit einem flächendeckenden
Team an Service-Technikern bietet
VIVISOL direkte technische Unterstützung
rund um die Uhr. Selbstverständlich
bieten wir Schulungen und Herstellerautorisierungen
auch für medizinisches
Fachpersonal.
Fachmännische Installation
und präventive Instandhaltungsmaßnahmen
gewährleisten eine optimale
Verfügbarkeit der bereitgestellten
medizintechnischen Geräte. |